Unsere Raspberry Pi Gruppe trifft sich zur Zeit immer Donnerstags.
Die genauen Termine stehen jeweils im Kalender.
Hier helfen wir uns gegenseitig bei Installation und Inbetriebnahme dieses
Rechenkünstlers in allen Ausführungen, die es inzwischen vom „RASPI“ gibt.
Einige hier betreiben Projekte in Sachen HOMEAUTOMATION
Es war einmal der C64 ... von wegen! Er hat immer noch viele Fans!

Zum ersten Mal sah ich den C64 in einem Versandhauskatalog um 1984. Da kostete der Computer 999 DM, das Diskettenlaufwerk 799 DM und die Datasette (Daten-Kassettenrecorder) 49 DM. Erst bei einem Schulfreund konnte ich den Traumcomputer dieser Zeit richtig bewundern. Wir spielten damals
"Archon", eine Art Schach. Bevor man eine Figur des Gegners schlagen konnte, vegrößerte sich das Schachfeld und beide Gegner standen sich gegenüber. Jeder von uns steuerte eine Spielfigur und versuchte den anderen zu treffen. Leider ging dieser Nachmittag zu schnell vorüber und ich hatte abends überhaupt keine Lust, nach Hause zu gehen.
Unser ehemaliger Vorsitzender Heinz machte damals den Vorschlag einen 3D-Drucker als Bausatz über Ebay aus China zu beschaffen. Der Hersteller war die Firma Geeetec und das Modell nannte sich „Prusa I3 pro W“. Eine Gruppe von Mitgliedern unter Führung von Achim hatte sich entschieden den 3D-Drucker selbst zusammen zu bauen. Gut verpackt und beschriftet kam der Bausatz bei uns an was für die Montage sehr wichtig war. Der Aufbau erforderte technisches Geschick, weil hier und da bei den Einzelteilen nachgearbeitet werden mußte. Die Aufbauanleitung und auch die Videos auf Youtube waren dabei sehr hilfreich. An mehreren Abenden planten und schraubten wir eifrig an unserem 3D Drucker. Wir hatten uns erst jeden Montageschritt komplett durchgelesen und danach erst angefangen zu montieren. Mit viel Spaß und gemeinsamem Engagement wuchs der Drucker Stück für Stück und war nach ca. 6 Clubabenden fertig aufgebaut. Nun kam die Feinjustierung. Nach der Montage konnten wir die Höhe der beheizten Druckfläche mit Hilfe der vier Schrauben an den Ecken einstellen. Damit sich die Gewindestangen leicht drehen laßen, mußten wir die Halterungen einstellen und auch ein paar Tropfen Oel waren notwendig. Der Druckkopf besteht aus einer
beheizten Düse (Extruder) durch die ein Kunstofffaden (Filament) geführt wird. Wir hatten uns gleich mehrere Rollen Filament in verschiedenen Farben gekauft. Diese Filamente gibt es auch mit verschiedenen Schmelztemperaturen je nach Anforderung. Der Druckvorgang kann durch kleine Temperaturschwankungen im Raum negativ beeinflußt werden-beispielsweise durch offene Fenster und Türen.Die ersten Druckmodelle konnten wir bei thingiverse.com herunterladen (Dateien im stl-Format). Ein Mitglied hatte sich beispielsweise mit der CAD-Software „Onshape“ ein eigenes Modell erstellt.Ein sogenanntes Slicerprogramm bereitet die stl-Dateien für den Drucker vor. In unserem Fall hatten wir das kostenlose „Cura Ultimaker“ Programm benutzt. Dieses teilt das Modell in waagrechte Schichten ein- vergleichbar mit einer Torte mit mehreren Lagen. Es kommt dabei der sogenannte Gcode zum Einsatz, wie bei computergesteuerten Fräsmaschinen.Diese Daten werden entweder durch eine Speicherkarte oder die Software „Octoprint“ übers Netzwerk zum Drucker übertragen. Wenn Du dich auch für solche Projekte interessiert, dann komme doch mal bei uns vorbei. Gemeinsam macht es mehr Spaß als alleine.
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